Stand: August 2026

1. Einführung und Annahme der Bedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln die Nutzung und Beauftragung der Dienstleistungen der morefire GmbH, Hohenstaufenring 29-37, 50674 Köln, Deutschland, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 52000 („Auftragnehmer“, „wir“, „uns“).

Unsere Leistungen richten sich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

Mit der Beauftragung unserer Leistungen, der Annahme eines Angebots oder der Nutzung unserer Dienste erklärt sich der Auftraggeber („Kunde“) mit diesen AGB einverstanden. Individuelle Vertragsvereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB, sofern sie in Textform getroffen wurden.

2. Leistungsumfang

Die morefire GmbH erbringt insbesondere folgende Dienstleistungen im Bereich Marketing:

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag, Leistungsbeschreibung oder einer Projektvereinbarung. Die morefire GmbH schuldet grundsätzlich die Durchführung der vereinbarten Dienstleistungen, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, insbesondere keine bestimmte Platzierung, Conversion-Rate, Reichweite, Umsatzsteigerung oder Umsatzentwicklung, soweit nicht ausdrücklich schriftlich zugesagt.

Sofern Drittplattformen, insbesondere Google, Meta oder sonstige externe Dienste eingesetzt werden, kann die Leistungserbringung von deren Verfügbarkeit, Richtlinien, Freigaben oder Änderungen abhängen. Hierauf hat die morefire GmbH keinen Einfluss.

Die morefire GmbH ist berechtigt, zur Erfüllung der Leistungen geeignete Subunternehmer einzusetzen, sofern dadurch berechtigte Interessen des Kunden nicht unzumutbar beeinträchtigt werden.

3. Pflichten und Verantwortlichkeiten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich, alle zur Leistungserbringung erforderlichen Mitwirkungen rechtzeitig, vollständig und zutreffend zu erbringen. Hierzu gehören insbesondere:

Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte und Anweisungen allein verantwortlich. Die morefire GmbH ist nicht verpflichtet, vom Kunden zur Verfügung gestellte Inhalte auf ihre rechtliche Zulässigkeit umfassend zu prüfen, es sei denn, dies ist ausdrücklich vereinbart und Teil des Leistungsumfangs.

Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung des Kunden, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend. Mehraufwand, der hierdurch entsteht, kann gesondert vergütet werden, soweit gesetzlich zulässig und vertraglich vereinbart.

4. Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot, der Preisvereinbarung oder dem Vertrag.

Rechnungen sind, sofern nichts anderes vereinbart ist, innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Die morefire GmbH ist berechtigt, angemessene Vorschüsse, Abschlagszahlungen oder monatliche Pauschalen zu verlangen.

Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Die morefire GmbH ist berechtigt, bei Zahlungsverzug Leistungen vorübergehend auszusetzen, Zugänge zu sperren oder offene Leistungen zurückzubehalten, sofern hierdurch keine unangemessene Benachteiligung des Kunden entsteht und gesetzliche Vorschriften nicht entgegenstehen.

Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur zu, soweit seine Gegenansprüche unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder entscheidungsreif sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur aus demselben Vertragsverhältnis geltend machen.

5. Kündigung und Erstattung

Soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, können Verträge über laufende Leistungen mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Bereits erbrachte Leistungen, begonnene Projekte, aufgewendete Stunden sowie bereits beauftragte Drittleistungen sind vom Kunden in jedem Fall zu vergüten. Eine Erstattung bereits gezahlter Entgelte erfolgt nur, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben oder ausdrücklich vereinbart ist.

Für individuelle Projektleistungen, insbesondere Konzept-, Design- oder Kampagnenarbeiten, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung, sofern die Leistung bereits begonnen wurde und die morefire GmbH die Leistung nicht zu vertreten hat.

Im Fall einer Kündigung unterstützt die morefire GmbH den geordneten Übergang gegen gesonderte Vergütung, sofern dies technisch und organisatorisch zumutbar ist.

6. Haftungsbeschränkung

Die morefire GmbH haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die morefire GmbH nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.

Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, bei Übernahme einer Garantie sowie bei arglistigem Verschweigen eines Mangels bleibt unberührt.

Die morefire GmbH haftet nicht für Störungen, Ausfälle oder Änderungen von Drittplattformen, Suchmaschinen, Werbenetzwerken, Hosting-Anbietern oder sonstigen externen Diensten, auf die sie keinen Einfluss hat.

7. Geistige Eigentumsrechte

Alle Urheberrechte, Nutzungsrechte, Markenrechte, Datenbankrechte und sonstigen Schutzrechte an von der morefire GmbH vor Vertragsschluss bestehenden Materialien, Konzepten, Prozessen, Tools, Vorlagen, Strategien und Methoden verbleiben bei der morefire GmbH oder ihren Lizenzgebern.

Soweit im Rahmen der Leistungserbringung Arbeitsergebnisse entstehen, erhält der Kunde nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung das einfache, nicht ausschließliche, nicht übertragbare Nutzungsrecht an den vereinbarten Ergebnissen für den vertraglich vorgesehenen Zweck, sofern nichts anderes vereinbart ist.

Eine weitergehende Nutzung, Bearbeitung, Vervielfältigung, Veröffentlichung oder Weitergabe von Arbeitsergebnissen bedarf der vorherigen Zustimmung der morefire GmbH in Textform, soweit nicht zwingendes Recht dem entgegensteht oder ausdrücklich andere Rechte eingeräumt wurden.

Der Kunde sichert zu, dass er über sämtliche erforderlichen Rechte an den von ihm bereitgestellten Inhalten verfügt und stellt die morefire GmbH von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechtswidrigen Nutzung dieser Inhalte resultieren.

8. Datenschutz und Privatsphäre

Die morefire GmbH verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

Sofern die morefire GmbH personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung einen Vertrag über Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO, soweit erforderlich.

Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten, zu den Betroffenenrechten sowie zu den eingesetzten Cookies, Analyse- und Tracking-Technologien ergeben sich aus der jeweils geltenden Datenschutzerklärung auf der Website dordrul.pro und etwaigen ergänzenden Vereinbarungen.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass er für die Übermittlung personenbezogener Daten an die morefire GmbH über eine rechtmäßige Rechtsgrundlage verfügt, soweit dies erforderlich ist.

9. Höhere Gewalt

Die morefire GmbH haftet nicht für Leistungshindernisse oder Verzögerungen, die auf Ereignisse höherer Gewalt zurückzuführen sind. Hierzu zählen insbesondere Naturkatastrophen, Pandemien, Krieg, Terrorismus, Streiks, behördliche Maßnahmen, Ausfälle von Kommunikationsnetzen, Stromausfälle, Cyberangriffe, Lieferkettenstörungen sowie vergleichbare, nicht von der morefire GmbH zu vertretende Ereignisse.

In Fällen höherer Gewalt verlängern sich Leistungsfristen um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit. Dauert die Behinderung länger als 60 Tage an, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag hinsichtlich der betroffenen Leistungen außerordentlich zu kündigen, sofern ihnen ein Festhalten am Vertrag unzumutbar ist.

10. Änderungen dieser Bedingungen

Die morefire GmbH ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für zukünftige Verträge oder Leistungen zu ändern, soweit hierfür ein sachlicher Grund besteht, etwa Änderungen der Rechtslage, der Rechtsprechung, technischer Standards oder des Leistungsangebots.

Bei laufenden Vertragsverhältnissen werden Änderungen dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung in Textform, gelten die Änderungen als angenommen, sofern hierauf in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen wurde und die Änderungen den Kunden nicht unangemessen benachteiligen. Auf das Widerspruchsrecht wird gesondert hingewiesen.

Unberührt bleiben individuelle Vertragsabreden und zwingende gesetzliche Rechte des Kunden.

11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis Köln. Die morefire GmbH ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an dessen allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.

Gesetzliche zwingende Gerichtsstände bleiben unberührt.

12. Kontaktinformationen

morefire GmbH
Hohenstaufenring 29-37
50674 Köln
Deutschland

Telefon: +49 221 474450
E-Mail: [email protected]
Website: dordrul.pro

Handelsregister: HRB 52000

13. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder nicht durchsetzbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Anstelle der unwirksamen, undurchführbaren oder nicht durchsetzbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame und durchführbare Regelung als vereinbart, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen. Entsprechendes gilt im Falle einer Regelungslücke.

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